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Die ehemalige fürstliche Domäne.

Die ehemalige fürstliche Domäne
Die ehemalige fürstliche Domäne
von der Längwitzer Mauer her


Gegenüber des Neuen Palais, direkt neben dem Schloß Neideck, befand sich bis zum Jahr 1913 die fürstliche Domäne, auch Vorwerk genannt.

Im Zuge des geplanten Neubaues eines Gymnasiums wurde 1910/1911 mit der Umgestaltung des Schloßplatzes begonnen und die vor der Domäne aufgestellte Neptungrotte, von Hofbildhauer Heinrich Christoph Meil (1701-1738), an die Südseite des heutigen Landratsamtes umgesetzt.

Am 30. Mai 1913 begann man mit den Abbrucharbeiten der Domäne.

Zur Domäne gehörten der Fasanengarten und die Fischteiche.
Der Fasanengarten war vom 16. bis 18. Jahrhundert Bestandteil des Schloßgartens, danach der Domäne. 1918 wurde das Gelände Eigentum der Stadt Arnstadt. 1922/1923 wurde die noch heute dort befindliche Wohnanlage bestehend aus 9 Häusern mit 56 Wohnungen und 35 Mietgärten errichtet.

Die ehemalige fürstliche Domäne
Die ehemalige fürstliche Domäne mit Neptungrotte von der Schloßstraße

1914-1915 wurde auf dem Schloßplatz das Gebäude für das noch heute an diesem Platz befindliche Gymnasium nach den Plänen des Architekten Heinrich Martin Schwarz errichtet.
Für den Bau hatte der schwarzburgische Landtag 1913 die damals enorme Summe von 500.000 Mark bewilligt.

Die Einweihungsfeier fand am 18.Oktober 1915 statt, der Fürst konnte wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen. Das Gymnasium erhielt den Namen "Fürst Günther Gymnasium".